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Liebesbrief an Mein Ganzes Sein –

Liebesbrief an Mein Ganzes Sein –
„Die falsche Prinzessin“
Ich hatte heute wieder einen Traum, dessen Nachwirkungen jetzt noch zu erspüren sind. Es hat mir eine Bedeutung gezeigt, wie ich, Dich mein ganzes Sein abwehre! WOW – Ich war auf der Flucht vor Wesen. Es gab Mauern in einer Stadt, die ich bezwingen musste und ich flog und sprang um mich in Sicherheit zu bringen. Dann war da ein Teil in der Stadt, wo auch andere verschwundene Menschen und Kinder leben sollten und ich hoffte Zuflucht dort zu finden. Aber dort wurde ich auch verfolgt. Es kam eine als Prinzessin gekleidete Frau, die mich suchte.- Es wirkte bedrohlich. Ich bat um Schutz bei diesem Mann der für diese Kinder, zuständig war. Es war so wie ein Art Hüter, ich griff seine Hand in meiner Bedrängnis und fühlte mich zu ihm hingezogen. Wie wenn eine Liebe hier sich entfalten würde wollen durch diese Berührung. Er bot mir seinen persönlichen Raum an, in dem mich verstecken und versperren könne. Er würde Sie wegschicken. Ich war nicht allein in seinem Raum. Ein kleineres Kind gehörte zu mir, es hatte so ursprünglich gezeigt wie es sich gerade fühlte. Aber Ich massregelte es nur und forderte es auf still zu sein und hielt ihr auch den Mund zu. Ich war sosehr damit beschäftigt diesen besonderen Raum des Mannes zu versperren und dicht zu machen und keinen Mucks von mir zu geben und zu warten bis er wieder zurück komme, und die falsche Prinzessin weggeschickt habe….

Oh du mein ganzes Sein, ich liebe dich, dass du mit mir kommunizierst-wie du es tust. Du führst mich so perfekt in die Freiheit und Wahrheit. Wie töricht von mir, diese Sicherheit in der Flucht zu suchen. Wie schnell ich doch bereit war, alles was auf mich zukam, als Bedrohung und Angriff zu deuten. Wie eindeutig ich mein inneres Kind unterdrückte, um meiner Angst weiterhin nachzugeben. Wie bereitwillig ich mich einsperrte und es ihm überlies meine Geschichte zu regeln.

Oh du mein ganzes Sein, es strahlt deine Liebe durch alles hindurch. Still und ruhig und unendlich geduldig zeigst du mir was ich nun beenden kann.
Den Glauben an Schutz, den Glauben an Angriff und Bedrohung. Das alles ist Illusion, selbst von mir erschaffen. Ich bewegte mich in einer Mittelalterlichen Welt. Und jetzt wo ich daraus erwacht bin, die Traumeindrücke abstreife beleuchte, bitte ich dich um den vollständigen Mut dein Wissen annehmen zu können.

Oh’ Du Ganzes Sein kannst nicht anders, als mir alles geben zu wollen. Ich fühle deine Freiheit nun, die du mir anbietest. JETZT aus diesem selbst gestrickten Lebenstraum auszusteigen und die Augen für die ganze Wahrheit anzunehmen.
„Was ist von Bedeutung, mein Liebstes ? Willst du noch weiter spielen?“ flüsterst Du mir zu. „ Wähle den Mut zur Einfachheit – Ich bin nicht kompliziert zu dir, ich bin das simpelste und einfachste was du dir nur vorstellen kannst! Lass los, dass was du über Äonen über mich angesammelt zu haben scheinst! Es ist leicht, diese Geschichten und Bilder die du so oft gewählt hattest, nun abzustreifen. Es ist wirklich ganz leicht. Mache es nicht schwer, hörst Du? Ich, dein ganzes Sein bin einfach da sofort und immer während. Steh still, höre auf was tun zu müssen, kehre deinen Blick nach Innen und erlebe Mich dein Ganzes Sein. Keine Räume mehr, kein Abwarten und Verstecken mehr. Blicke auf und Ich bin HIER – Du warst nie wo anders, als bei mir! Dein ganzes Sein ist nie getrennt und nicht außerhalb von dir! Fühlst du nun wie einfach es ist mit mir zu sein!“ ———

Heutige Lektion von Ein KURS in Wundern 131 -Niemand kann scheitern, der die Wahrheit zu erreichen sucht- .“..5. Niemand bleibt in der Hölle, denn niemand kann seinen Schöpfer verlassen noch seine vollkommene, zeitlose und unveränderbare Liebe beeinflussen. Du wirst den Himmel finden. Alles, was du suchst, außer diesem, wird wegfallen. Doch nicht, weil es dir genommen wurde. Es wird vergehen, weil du es nicht willst. Du wirst das Ziel, das du wirklich willst, so sicher erreichen, wie Gott dich schuf in Sündenlosigkeit..“

 

Schuld ein Weckruf?

Ich frage nach – was ist der Sinn von Schuld? Gibt es hier irgendeine Wahrheit  zu entdecken. Dieses so in unserer Welt stark präsente Gefühl. Ist die Stimme der Schuld vielleicht ein Weckruf?  Ist es, dass man sich in manchem abgeschaltet hat, gerade nicht bereit ist alles zu fühlen? ALLES zu FÜHLEN kann ein Mensch das jemals stemmen.? Wessen Zuständigkeit ist denn ALLES. Doch nur Gottes. So bin ich in meinem jetzt -Schuldgefühl ein gekerkert , weil ein mir anvertrautes Tier -„ mein Hahn“, auf brutale Weise gestorben wurde. Das – was ich zu sein scheine,  befindet sich  nun  hier in seiner Verantwortung.  Der Auftrag des Schutzes, das  Eingreifen in Abläufe was bleibt. Das Urteil fordert einen Schuldigen!  Die Schuld –  ein Falle!? Doch leise regt sich  eine Vibration. Ich gehe tiefer in das was da ist.

Dankbar, schmerzend dies zu ergründen und spürend was sich dazu gesellt an Gedanken und Gefühlen. Wie Ohnmacht, Verlorensein, Schwere, Nicht Verstehen, Wunsch nach Befreiung, Akzeptanz, Zulassen von Ursache und Wirkung, Hingabe an den Schmerz, Trauer, Bitterkeit.   

Und der Verstand bietet Lösungen „ oh der böse Fuchs“. Doch was kann diesen Fuchs als böse erscheinen lassen. Sein Gefühl des Hungers, sein Trieb zu töten , gar seine Existenz die Leben fordert?  Welche Rolle spielt meine Beobachtung bei alle dem?  Bin ich der Zuschauer, Akteur,  Betroffene und Täter gleichzeitig?. Alles dies zu fühlen was da ist –  und sich nicht zu  in einem  vermeintlichen sicheren Platz der Betäubung zurück zu ziehen. Hilfe! Hilfe! ruft es in mir. Ich wehre mich gegen dieses  Auflösen, diesen Tod, diesen Schmerz. Das Atmen fällt schwer- der Hals ist eng, die Augen machen es dem Regen gleich. Sie lassen das frei was sich angesammelt hat.

Ja hier befreit sich die Schuld die Bedingung – es solle doch so sein-. Dieser Kampf birgt kein Heil in sich. Der Atem nimmt mich an die Hand, ich lasse mich führen. Was hält mich was trägt mich. Es ist nicht benennbar doch es ist da. Güte zum Jetzt Versöhnung Vergeben, Liebe in die unermessliche Form des Seins. Erstaunen für die Ruhe die gleichzeitig da ist, die Schönheit die Ordnung, der Fluss der niemals stoppt in seinem Fließen – ein Ausdehnen. Es geht weiter Jetzt und Jetzt. Der Atem ist (m)eine Verbindung. Der Regen sanft klopfend, die kühle Brise mein Gesicht berührend,  bringt Friedliches ein JA zu mir hier her.  

 

Grund meines Vertrauens

Vieles hatte Sie sich schon vorgenommen. Jeden Tag wollte sie erneut perfekt beginnen. Morgen ja morgen, da werde ich dann sicher meditieren, gleich morgens, da geht es noch am besten. Dann meine Reinigungsritual machen. Duschen und was richtiges Essen  nicht vergessen.  Ja nicht wieder warten bis der der Hunger zu groß wird.  – Der Hunger zu groß?  Das glaubst du  ja selbst nicht mehr!  Hörte sie sich in  Gedankenströmen antworten. Du kannst hier gar nichts kontrollieren. Du bist schwach, keine Disziplin seit 40 Jahren quälst du dich und glaubst mich austricksen zu können. Aber gewonnen hab immer noch ICHHHHHHHHH!

Doch dann erinnerte sie sich. Wie war das, was hat Fabian gesagt. “ Du musst dich entscheiden, Katharina. Was wählst du die Liebe oder die Angst? – Das kann dir keiner Abnehmen !“

Da kam die Wende, wie ein Tor, das sich plötzlich öffnete und einzuladen schien -komm, hier ist deine Pforte zum Glück. Du brauchst nur hindurch zugehen. Ja zur Liebe zu dem was du bist. Ja zur Öffnung in das Jetzt. Wie entscheidest DU?