Ich frage nach – was ist der Sinn von Schuld? Gibt es hier irgendeine Wahrheit zu entdecken. Dieses so in unserer Welt stark präsente Gefühl. Ist die Stimme der Schuld vielleicht ein Weckruf? Ist es, dass man sich in manchem abgeschaltet hat, gerade nicht bereit ist alles zu fühlen? ALLES zu FÜHLEN kann ein Mensch das jemals stemmen.? Wessen Zuständigkeit ist denn ALLES. Doch nur Gottes. So bin ich in meinem jetzt -Schuldgefühl ein gekerkert , weil ein mir anvertrautes Tier -„ mein Hahn“, auf brutale Weise gestorben wurde. Das – was ich zu sein scheine, befindet sich nun hier in seiner Verantwortung. Der Auftrag des Schutzes, das Eingreifen in Abläufe was bleibt. Das Urteil fordert einen Schuldigen! Die Schuld – ein Falle!? Doch leise regt sich eine Vibration. Ich gehe tiefer in das was da ist.
Dankbar, schmerzend dies zu ergründen und spürend was sich dazu gesellt an Gedanken und Gefühlen. Wie Ohnmacht, Verlorensein, Schwere, Nicht Verstehen, Wunsch nach Befreiung, Akzeptanz, Zulassen von Ursache und Wirkung, Hingabe an den Schmerz, Trauer, Bitterkeit.
Und der Verstand bietet Lösungen „ oh der böse Fuchs“. Doch was kann diesen Fuchs als böse erscheinen lassen. Sein Gefühl des Hungers, sein Trieb zu töten , gar seine Existenz die Leben fordert? Welche Rolle spielt meine Beobachtung bei alle dem? Bin ich der Zuschauer, Akteur, Betroffene und Täter gleichzeitig?. Alles dies zu fühlen was da ist – und sich nicht zu in einem vermeintlichen sicheren Platz der Betäubung zurück zu ziehen. Hilfe! Hilfe! ruft es in mir. Ich wehre mich gegen dieses Auflösen, diesen Tod, diesen Schmerz. Das Atmen fällt schwer- der Hals ist eng, die Augen machen es dem Regen gleich. Sie lassen das frei was sich angesammelt hat.
Ja hier befreit sich die Schuld die Bedingung – es solle doch so sein-. Dieser Kampf birgt kein Heil in sich. Der Atem nimmt mich an die Hand, ich lasse mich führen. Was hält mich was trägt mich. Es ist nicht benennbar doch es ist da. Güte zum Jetzt Versöhnung Vergeben, Liebe in die unermessliche Form des Seins. Erstaunen für die Ruhe die gleichzeitig da ist, die Schönheit die Ordnung, der Fluss der niemals stoppt in seinem Fließen – ein Ausdehnen. Es geht weiter Jetzt und Jetzt. Der Atem ist (m)eine Verbindung. Der Regen sanft klopfend, die kühle Brise mein Gesicht berührend, bringt Friedliches ein JA zu mir hier her.
Das ist ein sehr einfühlsamrs Beispiel von Schuldgefühlen und Schuldzuweisung. Wer ist Schuld?
Der Fuchs oder sogar ich? Wenn der Schmerz nachgelassen hat und man wieder klar denken kann, erkennt man die wunderbare Liebe und Kreativität Gottes seinen. Geschöpfen gegenüber.
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